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Was fällt mir zum Titel "Unterm Rad" ein? 

Ich mache mir nun Gedanken über den Titel „Unterm Rad“ und was der Autor damit aussagen möchte und was man daraus über die Handlung der Erzählung schließen kann. Zu „Unterm Rad“ fällt mir gleich der Begriff des Rades auf. Es ist eine wichtige technische Erfindung. Die erste historische Erwähnung ist in Mesopotamien und in Ägypten aus der Mitte des 4. Jahrhunderts vor Christus. Der Begriff "Unterm Rad" hat aber auch sehr viele negative Aspekte. Es gibt z.B. die Redewendung „unter die Räder kommen“, welche einen Unfall, eine negative Situation beschreiben soll. Im Mittelalter wurden Menschen auch mit Rädern gefoltert. Aus dieser Zeit stammt auch das heute noch gebräuchliche Sprichwort „Ich fühle mich wie gerädert.“. Die Person, die unter dem Rad liegt, ist ein Opfer, das von dem Rad überfahren wird. Das Stück wird also von einer Person handeln, welche unter etwas leidet und ein "Opfer" von etwas oder jemandem ist.
Es gibt ebenfalls das Sprichwort "Du bist das fünfte Rad am Wagen". Es bedeutet, dass jemand ein Außenseiter in einer Gruppe ist, den Mitgliedern einer Gruppe nicht wichtig ist und von diesen auch kam beachtet wird.
Es beschreibt aber auch das Schicksal, die Dynamik des Lebens. Die römische Schicksalsgötting Fortuna hält z.B. ein Rad in der Hand, weil es eben "das Auf und Ab" im Leben darstellt.




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